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  • Berlin
  • Landratswahl in Spree-Neiße

Schlechte Alternative

MEINE SICHT: Andreas Fritsche zur Stichwahl im Landkreis Spree-Neiße

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 1 Min.

Es wäre generell schlimm, wenn die AfD eine Landratswahl gewinnen würde. Gelänge es ihr am Sonntag in Spree-Neiße, wäre das besonders schlimm. Denn ihr Kandidat vermittelt nicht den Eindruck, der Aufgabe gewachsen zu sein.

Wenn der Staat so einfach aufgebaut wäre, dass die Köchin ihn lenken könnte, wäre das eine feine Sache. Einstweilen muss ein Landrat zu Beginn seiner Amtszeit zwar nicht alles können. Er kann noch lernen. Aber bestimmte Grundvoraussetzungen benötigt er. In Spree-Neiße ist Steffen Kubitzki (AfD) nicht nur politisch, sondern auch fachlich ungeeignet für den Landratsposten. Er würde sich, seine Partei und den Landkreis blamieren. Ihn einfach mal ans Ruder und abwirtschaften lassen ist aber keine gute Idee. Im Revier, in dem der unabänderliche Ausstieg aus der Braunkohle vorbereitet werden muss, darf die Kreisverwaltung nicht acht Jahre lang gelähmt werden.

Doch wie den erzkonservativen Kubitzki bei der Stichwahl am Sonntag verhindern? Durch ein Kreuz beim konservativen Landrat Harald Altekrüger (CDU)? Ich würde zähneknirschend für Altekrüger stimmen, wenn ich dort wohnen würde. Aber die Alternative zur AfD, die ich mir wünschen würde, ist er nicht.

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