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VW prüft Schadenersatz bei Winterkorn

Staatsanwaltschaft will Ermittlungen abschließen

Wolfsburg. Der VW-Aufsichtsrat prüft in der Abgasaffäre Schadenersatzansprüche auch gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn, der in der vergangenen Woche in den USA wegen Betrugs und Verstößen gegen die Umweltgesetze angeklagt wurde. »Die Prüfung dauert seit längerer Zeit an und wird unabhängig von behördlichen Verfahren durchgeführt«, sagte Aufsichtsratssprecher Michael Brendel der Deutschen Presse-Agentur. Der Aufsichtsrat prüfe mögliche Ansprüche »vorbehaltlos und ohne Ansehen der Person«. Die »Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung« berichtet, Winterkorn drohe der Ruin. Sein Vermögen könnte im Extremfall komplett weg sein.

Die Zeitung berichtet weiter, laut Staatsanwaltschaft Braunschweig zeichne sich ein Ende ihrer Ermittlungen gegen den früheren VW-Chef und weitere Beschuldigte ab. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe, kündigte an, den Verteidigern der Beschuldigten solle im Sommer Akteneinsicht gewährt werden. dpa/nd

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