Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Berlin
  • Stadtteilmütter zu NS-Verbrechen

Eine andere Perspektive

Neuköllner Migrantinnen präsentieren ihre Gedanken zu NS-Verbrechen

  • Von Maria Jordan
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Klang einer Violine erfüllt den kleinen Raum im Haus der Begegnung mitten in Neukölln. Der Geiger spielt eine traurige Melodie. Es ist der passende Einstieg für die Veranstaltung »In die Geschichte schauen. Für unsere Zukunft« der Neuköllner Stadtteilmütter, in der es um die Verbrechen der Nationalsozialisten und deren Bedeutung für die heutige Gesellschaft gehen soll.

»Seid vorsichtig, lasst euch nichts einreden. Seid menschlich.« Die Stimme der Holocaust-Überlebenden Margot Friedmann kommt vom Band. Es ist eine Aufnahme von einem Gespräch zwischen der Berliner Jüdin, die von Nazis verfolgt wurde, und den acht Neuköllner Stadtteilmüttern, die an dem Bildungsprogramm »Stadtteilmütter auf den Spuren der Geschichte« der »Aktion Sühnezeichen Friedensdienste« teilgenommen haben.

Drei Monate lang beschäftigten sich die Frauen mit der deutschen Geschichte zwischen 1933 und 1945. In Ausstellungen, Gedenkstätten und Zeitzeugenges...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.