Der Marichuy-Effekt

Kampagne für die indigene Präsidentschaftskandidatin in Mexiko hat alle Erwartungen der Zapatisten übertroffen

  • Von Alexander Gorski, San Cristóbal de las Casas
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Marichuy ist das Gesicht der zapatistischen Bewegung, deren Konterfeis ansonsten gern hinter Pasamontañas (Sturmhauben) versteckt werden.

Bevor María de Jesús Patricio Martínez im Laufe des vergangenen Jahres zum Gesicht der indigenen Bewegung in Mexiko wurde, war die als Marichuy bekannte Indigene vom Volk der Nahua als traditionelle Ärztin in ihrem Heimatdorf Tuxpan im Bundesstaat Jalisco tätig. Eine der bekanntesten Geschichten über die heute 54-Jährige erzählt, wie sie ihre gehbehinderte Mutter nach jahrelangen erfolglosen Versuchen von Spezialmedizinern durch traditionelle Heilmethoden wieder zum Laufen brachte.

Auch politisch trat Marichuy bereits früh in Erscheinung. Als die zapatistische Bewegung einige Monate nach ihrem bewaffneten Aufstand vom 1. Januar 1994 ein nationales Forum der indigenen Völker Mexikos einberief, repräsentierte sie ihre Gemeinde und war fortan ein wichtiger Teil der indigenen Bewegung, die sich seit 1996 im Nationalen Indigenen Kongress (CNI) organisiert. Als dieser bekannt gab, einen Indigenen Regierungsrat (CIG) zu formieren, um im ...

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