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Junge Reisende legen Wert auf Sicherheit

Studie zu Urlaubsvorstellungen

Je höher das Risiko, desto besser will ein Urlaub vorbereitet sein für Reisende zwischen 18 und 29 Jahren: Befragt zu verschiedenen Faktoren, die die Vorbereitung auf eine Reise beeinflussen, geben 78,3 Prozent an, auch im digitalen Zeitalter die Kopien aller wichtigen Dokumente mit sich zu führen. 75 Prozent versperren ihr Gepäck mit einem Sicherheitsschloss und nahezu jeder Zweite sichert sein Zuhause mit einer Alarmanlage ab (45,7 Prozent).

Große Bedeutung hat wohl auch die Gesundheit der Reisenden, denn viele achten auf ihren Impfschutz (83,7 Prozent). Und für alle Fälle sind die 18- bis 29-Jährigen gut ausgestattet: 90,2 Prozent geben an, nur mit allen notwendigen Medikamenten zu verreisen. Krankheiten oder Unfälle sind somit auch der wichtigste Grund, eine Reiseversicherung abzuschließen (60,9 Prozent).

Viele befürchten Kriminalität

Abenteuer ja, Gefahren nein: Sicherheitsstandards (29,3 Prozent) und die politische Lage (28,3 Prozent) sind einflussreiche Faktoren bei der Entscheidung für oder gegen ein Reiseziel. Vor allem beim Urlaub im Ausland sind viele der 18- bis 29-Jährigen vorsichtig: 39,1 Prozent haben Angst vor Kriminalität - mehr als jeder Vierte befürchtet einen Terroranschlag.

Freiheiten genießen

Ist der sichere Rahmen gegeben, räumt sich ein Teil der jungen Erwachsenen viel Freiraum für Spontanität ein. Jeder vierte Urlauber gestaltet seine Reiseplanung nach Ankunft gerne vor Ort. Vorteil dabei ist, dass die Route beispielsweise flexibel je nach Wetterlage anpassbar ist. Außerdem fällt auf, dass viele nicht nur im Hinblick auf die Location Freiheiten und Spontanität genießen möchten. Nach Partner (54,3 Prozent) und Freunden (54,7 Prozent) geben die 18- bis 29-Jährigen an dritter Stelle an, am liebsten alleine zu verreisen (26,1 Prozent).

Über die Studie

Insgesamt 500 Deutsche ab 18 Jahren nahmen an der Studie teil, die Allianz Global Assistance in Zusammenarbeit mit Marketagent.com mittels einer Online-Befragung durchgeführt hat.

Befragt wurden 250 Männer und 250 Frauen folgender Altersstruktur: 18-29 Jahre (18,4 Prozent), 30-39 Jahre (16,2 Prozent), 40-49 Jahre (22 Prozent), 50-59 Jahre (19,4 Prozent), 60-69 Jahre (14,6 Prozent), älter als 69 Jahre (9,4 Prozent). nd

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