»Die deutsche Justiz hat immer der Gesellschaft entsprochen«

Beate Klarsfeld über den Umgang mit alten Nazis und neuen rechten Populisten anlässlich des 85. Jahrestages der Bücherverbrennung

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Sie werden am 10. Mai in Berlin an der Lesung gegen das Vergessen anlässlich der Bücherverbrennung von 1933 teilnehmen. Aus welchen Büchern werden Sie lesen? Was sind Ihre liebsten deutschen Autoren, die verfemt, verfolgt und ausgebürgert wurden aus Nazideutschland?

Ich werde nicht aus Büchern lesen, sondern eine kurze Rede halten. Ich habe ja das Lyzeum mit 15 verlassen und eine Wirtschaftsschule besucht, mit 17 war ich bei Schering angestellt. Ich hatte wenig Bedürfnis, ernsthafte Bücher zu lesen und außerdem wenig Zeit neben der Arbeit. Später habe ich einige Bücher gelesen, aber aus der ganzen Welt: Arthur Koestler hat mich beeindruckt durch die Intelligenz, die aus seinen Romanen und Erinnerungen aufscheint. Auch der südafrikanische Anti-Apartheid-Autor André Brink ist sicherlich ein bedeutender Romancier. Es ist, als ob die wichtigsten Bücher aus dem Chaos und der politischen Gewalt entstehen, in repressiven Gesellschaften, ...

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