In Venezuela wieder aufgetaucht

Sie sollen versucht haben, ein Abschiebegefängnis zu sprengen. Nach 23 Jahren in der Illegalität können drei Berliner nun wieder mit ihren Verwandten in Kontakt treten.

  • Von Wolf-Dieter Vogel
  • Lesedauer: ca. 13.0 Min.

Keine Tränen. Nur lachen. Vor lauter Freude muss Jacqueline Walter einfach nur lachen. Kaum hat sie die letzte Kontrolle des Flughafens hinter sich, sieht sie ihn. Auch er lacht. Sie erkennen sich sofort. Einen Moment lang bleiben beide stehen und schauen sich aus der Distanz an. Sie in blauer Bluse, blauem luftigem Schal und mit roter Handtasche. Er locker gekleidet. Wie früher. Dann geht sie, gestützt auf ihren Stock, langsam auf ihn zu. Sie fallen sich in die Arme. An diesem Abend reicht es gerade noch für die Fahrt ins Hotel, eine Paella und ein gemeinsames Fläschchen Wein. Dann fällt die 84-Jährige ins Bett und schläft wie ein Stein.

Jacqueline Walter erinnert sich ganz genau an diesen Tag. Mehr als zwei Jahrzehnte lang hat sie ihren Sohn Thomas vorher nicht mehr gesehen. Und dann dieses unglaubliche Treffen, das auf dem Flughafen in Caracas seinen Anfang nimmt. Davor ist jeder Kontakt verboten. Das sei zu gefährlich, hat Tho...

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