Werbung

Trinkwasserpreise stark gestiegen

Große regionale Unterschiede

  • Lesedauer: 1 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Die Trinkwasserpreise in Deutschland sind zwischen 2005 und 2016 um 25 Prozent gestiegen. Das ergab eine am Freitag veröffentlichte Analyse der Grünen-Fraktion im Bundestag, die Daten des Statistischen Bundesamts ausgewertet hat. Für einen Haushalt von zwei Personen bedeute dies Mehrausgaben von 50 Euro. Gerade seit 2014 hätten die Trinkwasserpreise stark angezogen.

Die Entwicklung ist regional sehr unterschiedlich: Während die Preise für Wasser aus dem Hahn in Thüringen und Berlin seit 2005 sogar gefallen seien, müssten Verbraucher in Bayern demnach fast 60 Prozent mehr zahlen. »Die Bundesregierung lässt die Verbraucher mit den steigenden Kosten alleine«, kritisieren die Grünen. Sie fordern schärfere Gesetze für den Einsatz von Gülle, Pestiziden und Arzneien, die Grundwasser verunreinigten. Brunnen müssten zunehmend wegen Verschmutzung durch Nitratdünger und Arzneien aufgegeben werden. Zudem sinke der Wasserverbrauch pro Kopf, wodurch höhere Kosten für das Spülen der Leitungen entstünden. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen