Werbung

ARD und ZDF versprechen mehr Schutz

Sexuelle Gewalt

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Vorwürfe sexueller Übergriffe haben beim Westdeutschen Rundfunk für Diskussionen gesorgt - andere Sender haben nach eigenen Angaben bisher keine Hinweise auf vergleichbare Fälle in jüngerer Vergangenheit. Das Thema Schutz vor sexueller Gewalt steht laut den Sendern jedoch auf der Agenda. Dies ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. Beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) etwa hat eine Arbeitsgruppe im Frühjahr eine anonyme Umfrage in der Belegschaft durchgeführt, um Hinweise und auch konstruktive Vorschläge zum Umgang mit sexueller Belästigung zu erhalten. Die Antworten werden derzeit ausgewertet. Darüber hinaus sei die Einrichtung eines anonymen Postfachs geplant, teilte der Sender mit. Konkrete Hinweise auf sexuelle Übergriffe haben seit Bekanntwerden der Vorwürfe beim WDR im April eigenen Angaben zufolge weder der Bayerische Rundfunk noch der Hessische Rundfunk, der NDR, der MDR, der rbb, Radio Bremen oder das ZDF erhalten. Bei allen Sendern gibt es aber Ansprechpartner für Opfer sexueller Übergriffe.

Das ZDF habe nach Bekanntwerden der Vorwürfe beim WDR Anfang April keine Kenntnis von sexuellen Übergriffen bekommen, teilte ein Sprecher mit. Im vergangenen Jahr gab es nach ZDF-Angaben »einige wenige« solcher Hinweise. »Betroffene können sich im ZDF an eine hierfür explizit benannte Vertrauensperson bei der Personalabteilung wenden.« Auch die Gleichstellungsbeauftragte des ZDF sei eine Ansprechpartnerin. Dies gelte auch für Beschäftigte von Produktionsunternehmen, die im Auftrag des ZDF arbeiteten. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen