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31 Millionen Binnenvertriebene durch Krieg und Naturkatastrophen

Fast zwölf Millionen Menschen fliehen vor Gewalt im eigenen Land / Menschen vor allem in Syrien, Kongo und Irak betroffen

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Flüchtlingslager Darul-Aman für Binnenvertriebene im afghanischen Kabul
Flüchtlingslager Darul-Aman für Binnenvertriebene im afghanischen Kabul

Genf. Gewalt und Naturkatastrophen haben im vergangenen Jahr fast 31 Millionen Menschen innerhalb ihres eigenen Landes in die Flucht getrieben. Allein 11,8 Millionen Menschen - und damit fast doppelt so viele wie 2016 - seien aufgrund von bewaffneten Konflikten zu Binnenflüchtlingen geworden, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des in Genf ansässigen Beobachtungszentrums für Binnenvertriebene (IDMC) und des Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC). »Dies ist die höchste Zahl seit einem Jahrzehnt«, erklärte IDMC-Chefin Alexandra Bilak. NRC-Generalsekretär Jan Egeland nannte die Statistik »niederschmetternd«.

Dem Bericht zufolge wurden die meisten Menschen in Syrien, der Demokratischen Republik Kongo und Irak vertrieben. Mehr als die Hälfte der Betroffenen kam demnach aus diesen drei Ländern. Insgesamt habe sich die Zahl der Binnenflüchtlinge weltweit auf fast 40 Millionen erhöht.

Knapp 19 Millionen Menschen verloren laut der Untersuchung im vergangenen Jahr durch Naturkatastrophen ihr Zuhause, die meisten von ihnen in China, auf den Philippinen, in Kuba und den USA. Alleine durch die drei Hurrikans »Harvey«, »Irma« und »Maria« wurden den Angaben zufolge drei Millionen Menschen zeitweilig aus ihren Häusern vertrieben. AFP/nd

ndLive 2018

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