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Türkei fordert Israels Generalkonsul zur Ausreise auf

Josef Levi Sfari soll für unbestimmte Zeit in sein Land zurückkehren

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Ein Demonstrant mit palästinensischer Flagge protestiert vor dem israelischen Konsulat in Istanbul gegen die Verlegung der US Botschaft nach Jerusalem.
Ein Demonstrant mit palästinensischer Flagge protestiert vor dem israelischen Konsulat in Istanbul gegen die Verlegung der US Botschaft nach Jerusalem.

Istanbul. Die türkische Regierung hat nach dem israelischen Botschafter in Ankara auch den Generalkonsul des Landes in Istanbul zur Ausreise aufgefordert. Das Außenministerium habe Israels Generalkonsul Josef Levi Sfari übermittelt, dass er für unbestimmte Zeit in sein Land zurückkehren solle, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch. Wegen des harten Vorgehens Israels im Gazastreifen hatte die türkische Regierung am Dienstag bereites Botschafter Eitan Naeh zur Ausreise aufgefordert.

Das israelische Außenministerium hatte daraufhin dieselbe Maßnahme gegen den den türkischen Generalkonsul in Jerusalem, Hüsnü Gürcan Türkoglu, verhängt. Die Türkei hatte ihren Botschafter in Tel Aviv bereits zu Konsultationen zurückbeordert. Der Streit zwischen der Türkei und Israel eskaliert seit dem harten Vorgehen Israels im Gazastreifen am Montag mit Dutzenden getöteten Palästinensern.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte das Vorgehen Israels als »Genozid« bezeichnet. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nannte Erdogan daraufhin »einen der größten Unterstützer der Hamas, daher gibt es keinen Zweifel, dass er sich gut auskennt mit Terror und Massakern«. dpa/nd

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