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Kein Wahlkampf für Erdogan

Nationalspieler Emre Can lehnte Einladung des türkischen Präsidenten im Gegensatz zu Özil und Gündogan ab

  • Lesedauer: 2 Min.

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London. Der deutsche Fußball-Nationalspieler Emre Can hat nach Informationen der »Welt« eine Einladung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu einem Treffen in London abgelehnt. Der Liverpool-Profi hat wie seine Nationalmannschafts-Kollegen Mesut Özil und Ilkay Gündogan türkische Wurzeln.

Gündogan und Özil hatten sich am Sonntag in London dabei fotografieren lassen, wie sie dem türkischen Präsidenten Trikots ihrer Clubs Manchester City und FC Arsenal überreichten. DFB-Chef Reinhard Grindel und Teammanager Oliver Bierhoff reagierten mit Unverständnis. Auch deutsche Politiker und die Organisation Reporter ohne Grenzen kritisierten die Fußballer für die Aktion.

Gündogan wies die Kritik am Montag jedoch zurück. »Es war nicht unsere Absicht, mit diesem Bild ein politisches Statement abzugeben, geschweige denn Wahlkampf zu machen. Als deutsche Nationalspieler bekennen wir uns zu den Werten des DFB und sind uns unserer Verantwortung bewusst«, teilte der 27-Jährige mit. »Fußball ist unser Leben und nicht die Politik.« Man habe den Präsidenten auf einer Veranstaltung einer türkischen Stiftung getroffen und sich »für die Geste der Höflichkeit entschieden«. dpa/nd

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