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Defizite bei Kinderrechtskonvention

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Berlin. Das Deutsche Kinderhilfswerk sieht Versäumnisse bei der konkreten Umsetzung der aus der UN-Kinderrechtskonvention ableitbaren Rechte für Heranwachsende in Deutschland. Nur zwei Prozent der Kinder und Jugendlichen würden bei kommunalen Angelegenheiten häufig sowie weitere 13 Prozent gelegentlich nach ihrer Meinung gefragt, teilte die Organisation am Mittwoch in Berlin unter Verweis auf eine von ihr in Auftrag gegebene Umfrage mit. Die deutsche Gesellschaft blende Kinderinteressen »anhaltend« aus, kritisierte der Präsident des Kindeshilfswerks, Thomas Krüger. Es sei bislang nicht gelungen, »die in der UN-Kinderrechtskonvention normierte Vorrangstellung des Kindeswohls als Leitziel allen staatlichen und privaten Handelns zu etablieren«. AFP/nd

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