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Krisenforscher

Jochen Cerny tot

  • Lesedauer: 1 Min.

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Gewiss wird sich in Bücherregalen mehrerer Leser des »neuen deutschland« die Broschüre »Brüche, Krisen, Wendepunkte. Neubefragung von DDR-Geschichte« finden. Herausgegeben wurde sie kurz nach der Wende von Jochen Černy, Jg. 1934. Der Berliner Historiker war auch erster Herausgeber des biografische Lexikons »DDR - Wer war wer«, das später andere fortführten. Er forschte und veröffentlichte vor allem zum 17. Juni 1953, zu den Ereignissen von 1956 in realsozialistischen Ländern sowie zum berühmt-berüchtigten SED-Kulturplenum von 1965. Weitere Themen seiner Forschung und Publizistik waren die Neue Ökonomische Politik (NÖP) der 60er Jahre und die »Freie Republik Schwarzenberg«, die 1945 in einem unbesetzten Zipfel des von US-Truppen und der Roten Armee befreiten Sachsens für 42 Tage existierte und eine antifaschistisch-demokratische, prosozialistische Umgestaltung versuchte.

Der Mitbegründer der Historischen Kommission der PDS/ Linkspartei und das Gründungsmitglied des Berliner Vereins Helle Panke starb am 13. Mai. stb

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