Werbung

Raubkunst kehrt zurück

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Das Ethnologische Museum Berlin hat am Mittwoch erstmals Raubkunst an die Ureinwohner Alaskas zurückgegeben. Bei den neun Objekten handelt es sich um Grabbeigaben - darunter zwei zerbrochene Holzmasken, eine Kinderwiege aus Leder sowie Holzfiguren -, die aus einer Grabplünderung stammen, sagte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger. Alles deute darauf hin, dass die Objekte in den 1880er Jahren »ohne Zustimmung der Native People« aus den Gräbern entnommen und damit zu Unrecht nach Deutschland gelangt sind.

Bei der Restitution an die Chugach Alaska Corporation handelte es sich um die erste Rückgabe in der über 100-jährigen Geschichte des Ethnologischen Museums an eine Herkunftsgesellschaft. Anwesend waren unter anderem Vertreter der US-amerikanischen Botschaft sowie des Auswärtigen Amts. Der norwegische Forschungsreisende Johan Adrian Jacobsen hatte die Objekte Ende des 19. Jahrhunderts von einer Sammelreise im Auftrag des damaligen Königlichen Museums für Völkerkunde, dem heutigen Ethnologisches Museum, nach Berlin gebracht. Insgesamt besitzt das Ethnologische Museum knapp über 200 Objekte der Chugach. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen