Werbung

Perspektive EU-Beitritt

Annäherung beim Westbalkan-Gipfel in Sofia

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Sofia. Die EU will die Länder des westlichen Balkans stärker an sich binden, ohne schnelle Beitritte zu versprechen. Die Staats- und Regierungschefs der Union verabschiedeten am Donnerstag beim Gipfel in Sofia eine Erklärung, welche die »uneingeschränkte Unterstützung für die europäische Perspektive« bekräftigt. Konkrete Beschlüsse mit Blick auf eine EU-Mitgliedschaft in der Region des ehemaligen Jugoslawiens gab es aber nicht. Serbien, Montenegro, Mazedonien und Albanien sind bereits seit mehreren Jahren Beitrittskandidaten, Kosovo und Bosnien-Herzegowina führt die EU als »potenzielle Kandidaten«. Als Ziel nennt die »Sofia-Erklärung« den Ausbau der Beziehungen in den Bereichen Verkehr, Energie, digitale Netze und Wirtschaft.

In der Schlusserklärung wird auch nicht von Westbalkan-Staaten gesprochen, sondern nur von »Partnern«. Grund ist, dass Griechenland, Rumänien, die Slowakei, Spanien und Zypern die Unabhängigkeit Kosovos von Serbien nicht anerkennen. Angesichts der Unabhängigkeitsbestrebungen in der eigenen Region Katalonien nahm Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy auch nicht an dem Treffen teil.

Der letzte Gipfel mit den Westbalkan-Staaten hatte vor 15 Jahren stattgefunden. Der nächste soll im ersten Halbjahr 2020 in Kroatien abgehalten werden. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Eintritt frei.

Wir feiern ndLive!

Bands, Politik, Literatur und Spaß für Kinder.

Das Programm