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Kabelsalat am Pannenairport

MEINE SICHT: Tomas Morgenstern kann sich den BER nicht vorstellen ohne Hiobsbotschaften

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: 1 Min.

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Der BER wird im Oktober 2020 fertig sein. Das Wort, mit dem er alle vorausgegangenen Versicherungen getoppt hatte, ist Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup in diesem Frühjahr bereits wiederholt über die Lippen gekommen: »Wirklich!« Da kann es einem schon mal passieren, dass man so ein kleines bisschen Zuversicht schöpft. Zumal es ja auch schrittweise voranzugehen scheint auf dieser längst zum Berliner Lebensgefühl gehörenden Schaustelle hauptstädtischer Großbaukultur.

Klingt ja auch gut: 39 von insgesamt 40 geplanten Gebäuden sind fertig, die Technik-Leistelle ist im März in Betrieb gegangen, ungenutzt gealterte Bildschirmtechnik wurde erneuert, der unterirdische Flughafen-Bahnhof wurde (noch vor seiner Eröffnung) für die volle projektierte Kapazität zugelassen, ein Erweiterungsbau soll zu erwartende Abfertigungsengpässe des Flughafens schon mal mildern ...

Fast wäre dabei aus dem Blick geraten, dass es hier weiterhin um den BER geht. Gerade noch rechtzeitig hat uns der TÜV den Kopf wieder gerade gerückt. Die Sanierung der Kabeltrassen - einer jener Krankheitsherde, die die Flug᠆hafeneröffnung 2012 scheitern ließen - hängt Monate hinter den Plänen her? Bei der Sicherheitsverstromung und der Sicherheitsbeleuchtung des Terminals? Nach mehrmonatiger Prüfung durch den TÜV Rheinland? So stellt man sich deutsche Ingenieurkunst vor! Na, es ist ja noch Zeit.

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