• Politik
  • Kampagne für Abtreibungsrechte in Irland

So viel Fehlinformation

Eine Aktivistin der irlandweiten Kampagne für ein Recht auf Abtreibung über radikale Gegner, Hausbesuche und Holzkreuze

  • Von Katharina Millar
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Wie entstand die jetzige landesweite Kampagne und was hat Sie dazu bewegt, darin aktiv zu werden?

Ich habe 2012 in Kildare gelebt und in Dublin gearbeitet. Youth Defence (Verteidiger der Jugend), eine Organisation von Abtreibungsgegnern, finanzierte eine sehr teure Großanzeigenkampagne im ganzen Land. In Irland hatten Frauen ja ohnehin keinen Zugang zu Abtreibung. Das hat mich damals wirklich geärgert, ich fand das so erdrückend.

Warum?

Ich musste selbst für einen Abbruch nach England reisen, als ich 19 war, bin zurück nach Hause gekommen, habe geschwiegen, weitergelebt, wie all die anderen Frauen auch, und diese Großplakate waren wie eine Ohrfeige. Und ich dachte mir, jetzt reicht es, genug ist genug, ich will nicht zulassen, dass noch eine Generation diesen Müll mitmachen muss, und viele andere Frauen dachten das wohl auch. Ich habe dann eine Infoseite mitgestaltet, wir riefen zu einer Protestkundgebung auf, und unter ...

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