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  • Korruption im Fußball

In der Ukraine ist Fußball ein politisches Spielzeug

Vor dem Champions-League-Finale am Samstag erschüttert ein Wettskandal die Profiklubs des krisengebeutelten Landes

  • Von Denis Trubetskoy, Kiew
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Dass Kiew an diesem Sonnabend das Endspiel der Champions League austragen darf, ist in der ukrainischen Hauptstadt seit Wochen nicht zu übersehen. Weil die Kiewer Prachtstraße Chreschtschatyk bereits seit dem 11. Mai wegen der Errichtung einer großen Fanzone gesperrt ist, erlebt die autogeplagte Großstadt vor allem eines: noch mehr Stau. »Letztes Jahr die Fanzone für den Eurovision Song Contest, diesmal für die Champions League - im Mai sollte man Kiew als Autofahrer verlassen«, klagt ein mittelalter Taxifahrer, als er vor der Sperrung Richtung Bohdana-Chmelnytzkoho-Straße abbiegen muss.

Doch es sind nicht die Verkehrsprobleme, die in den letzten Tagen beinahe für einen politischen Eklat gesorgt hätten. Die Kiewer Stadtverwaltung hatte versprochen, dass der UEFA-Sponsor Gazprom, ein mehrheitlich vom russischen Staat kontrollierter Gaskonzern, nicht mit auf dem Chreschtschatyk werben darf. Schließlich wird Russland seit der Annexio...

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