Werbung

Räumung nachträglich durchgeführt

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

In Lichtenberg ist am Montagmorgen die Wohnung einer Familie geräumt worden. Das teilte das Bündnis »Zwangsräumung verhindern« mit. Der Gerichtsvollzieher war bereits am 22. Mai wie geplant in der Kernhofer Straße erschienen. Rund 50 Demonstranten verhinderten die Räumung allerdings. Dem Bündnis zufolge hatte das Jobcenter die Miete direkt an den Vermieter überwiesen. Auch wegen Fehlern des Amtes sei es zu Mietrückständen gekommen, die mittlerweile beglichen seien. Dennoch habe der Vermieter eine Räumungsklage eingereicht. Wegen der Krankheit der Mutter sei der Vollzug zweimal aufgeschoben worden. Weil im April durch Neuberechnungen erneut 30 Euro zu wenig überwiesen wurden, ließ der Vermieter schließlich räumen.

Nach Angaben der Arbeitsagentur zahlen die Jobcenter nur in etwa fünf Prozent der Fälle die Miete direkt an die Vermieter. Gegen eine Räumung wegen zu geringer Zahlungen durch das Amt könne die Behörde nichts tun, sagte ein Sprecher. Allerdings gebe es Hilfsangebote in den Bezirksämtern für Menschen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind. jot

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen

nd-Kiosk-Finder