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Landleben, mehr oder wenig fraglich

Denkspiel mit Mike Mlynar

Stadtrand- oder gar Landleben galt noch in gar nicht so ferner Vergangenheit entweder als wenig erstrebenswert oder als unbezahlbar. Zumindest für die Masse der Leute. Nur wirklich Reiche konnten es sich leisten. Längst versuchen das immer öfter auch Lohn- und Gehaltsabhängige, Kleinstunternehmer und Hartz-IV-Empfänger. Genauer gesagt, sie sind gedrängt, es zu versuchen, denn in größeren Städten zu wohnen und zu leben, wird immer teurer. Nicht wenige geraten auf diesem vermeintlichen Ausweg vom Regen in die Traufe. Wirklich toll finden das Landleben oft nur die einstigen Stadtkinder, zumindest so lange sie nicht im Teenageralter sind. Sie machen Erfahrungen und Entdeckungen, die sie in Celloworkshops und Chinesischkursen nie gemacht hätten. Und auch interessante Fragen tun sich auf dem Land immer wieder auf.

Hier eine vielleicht etwas leichtere: Jonas, klug und pfiffig, gerade zwölf geworden, ist mit seinen Eltern in ein Dorf gezogen. Besonders toll findet er dort seine Katzen. Oft sieht man ihn auf dem Gehöft mit einigen spielen. Wie viele er eigentlich habe, fragte ihn die Nachbarin. »Och, nicht so viele«, antwortete er, »nur drei Viertel ihrer Zahl und noch drei Viertel eines Kätzchens.« Die Nachbarin wendete sich sichtlich verdutzt ab. Am Nachmittag erzählt sie ihrer 13-jährigen Tochter Alina davon. »Denk doch mal ein Moment gründlich nach«, lacht die nur. - Wie viele Katzen hat Jonas?

Hier die vielleicht etwas schwerere Frage: Nele, Jonas’ gleichaltrige Freundin, mag Kaninchen. Ihr Opa Fred hält etliche. Nele weiß, dass ein Kaninchen happy ist, wenn es drei verschiedene Gemüseteile aufgeknabbert hat. Fragte sie der Opa eines Tags beim gemeinsamen Füttern: »Welches ist wohl die größte Zahl von Kaninchen, die man mit 20 Möhrchen, 30 Kohlrabiblättern, 40 Butterblumen und 50 Kohlrübenstückchen glücklich machen kann?« Nele grübelte lange, dann gab Opa Fred eine Hilfestellung, und der Groschen fiel bei ihr. - Wie viele sind es?

Antworten per E-Mail an spielplatz@nd-online.de oder Post (Kennwort »Denkspiel/Spielplatzseite«). Einsendeschluss Montag, 11. Juni. Absender nicht vergessen, denn wir verlosen zwei Buchpreise - und zwar separat für die richtigen Antworten auf beide Fragen. Auch Einzeleinsendungen sind möglich.

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