• Politik
  • Proteste gegen die Bundeswehr

Der Pazifist in der U-Bahn

Seit 25 Jahren protestiert eine Bürgerinitiative in Sachsen-Anhalt gegen die militärische Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide, wo die Bundeswehr Häuserkämpfe und Gefechte mit Laserwaffen trainiert.

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 11.0 Min.
Schon die Wehrmacht hat das Gelände genutzt: Die Beschussanlage zur Erprobung von Artilleriewaffen stammt aus der Zeit zwischen 1934 und 1945.

Die Strafe ist zu niedrig, leider. Als sich Malte Fröhlich in einer Verhandlung am 27. März vor dem Amtsgericht der Kleinstadt Gardelegen in Sachsen-Anhalt wegen Hausfriedensbruchs verantworten musste, brummte ihm der Amtsrichter zehn Tagessätze auf. Andere Delinquenten hoffen vor Gericht auf möglichst niedrige Strafen. Fröhlich aber hatte sich mehr ausgerechnet: »15 Tagessätze hätten es schon sein müssen«, sagt er. Erst ab einer solchen Strafe ist er für den Gang in die nächste Instanz nicht mehr darauf angewiesen, dass ein entsprechender Antrag die Zustimmung von Richtern findet. Und Fröhlich will gern weiter vor Gericht stehen, möglichst »bis hinauf zum Europäischen Gerichtshof«. Dort will er die Bundesrepublik Deutschland überführt sehen: der Vorbereitung von Angriffskriegen und des Verstoßes gegen das Völkerrecht. Kleiner geht es nicht.

Am Amtsgericht Gardelegen wollte der Richter nicht über Krieg und Völkerrecht reden, sonde...

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