Werbung

Deutliche Niederlage

Nahost: USA sind in UNO bei Abstimmung isoliert

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

New York. Die Vereinigten Staaten haben im UN-Sicherheitsrat eine ungewöhnlich deutliche Abstimmungsniederlage erlebt. Sie betraf Israel und den Konflikt mit den Palästinensern. Als einziges Land stimmten die USA am Freitagabend für ihren eigenen Resolutionsentwurf zum Nahostkonflikt. Ein Gegenentwurf scheiterte am Veto der USA, die als einzige dagegen stimmten.

Der US-Resolutionsentwurf hatte die Gewalt aus dem Gaza-Streifen verurteilt, wobei die Verantwortung dafür nicht beim US-Verbündeten Israel, sondern ausschließlich bei der in Gaza herrschenden Hamas gesehen wurde. Drei der 15 Ratmitglieder stimmten gegen den Entwurf, elf Staaten enthielten sich.

Zuvor hatten die USA ihr Veto gegen einen von Kuwait eingebrachten Resolutionsentwurf eingebracht, der zu einem Ende der israelischen Gewalt aufrief, Maßnahmen zum Schutz der palästinensischen Zivilisten anregte und das Abfeuern von Raketen aus dem Gaza-Streifen bedauerte. Zehn Länder stimmten dafür, vier enthielten sich, doch das Nein der Vetomacht USA reichte zur Ablehnung.

Der unerklärte Kleinkrieg rund um Gaza ging derweil am Wochenende weiter. So bombardierte die israelische Luftwaffe am Sonntag 15 Einrichtungen im Gaza-Streifen, die der Hamas-Organisation gehören sollen. Zuvor waren Kleinraketen von Gaza in Richtung Israel abgefeuert worden, ohne Schaden anzurichten. Über Opfer des neuen Schlagabtausches wurde nichts bekannt. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!