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Wende mit kühlem Kopf

Ein Grünen-Stadtrat denkt über den Bau von Parkhäusern nach. Was zunächst absurd klingt, muss nicht die schlechteste Idee sein. Denn um den großen Wurf hinzubekommen, also dem Umweltverbund aus Fußgängern, Radlern und Nahverkehrsnutzern echte Priorität einräumen zu können, wird man hin und wieder auch einen Plan B benötigen. Mit dem Kopf durch die Wand wird es nicht gelingen, mit dem immer wieder aufflammenden Widerstand gegen Veränderungen klarzukommen. Wenn Bewohner also keine Angst haben müssen, für ihr Auto keinen Stellplatz mehr zu bekommen, stehen sie den rot-rot-grünen Plänen vielleicht durchaus gelassener gegenüber. Wer letztlich für diesen Kompromiss bezahlt, wird sich dann natürlich noch zeigen müssen.

Und tatsächlich geht es in dem einen Kiez nicht ohne solches Entgegenkommen, in einem anderen schon. Bestes Beispiel sind neue Straßenbahnstrecken. Während einige Anwohner vom Ostkreuz gegen die Verlegung des Linie 21 Himmel und Hölle in Bewegung setzen wollen, ist die Situation an der Turmstraße in Moabit diametral entgegengesetzt. Dort können es die leidgeprüften Nutzer der vollkommen überlasteten Busse kaum erwarten, bis die Tram auch endlich vor ihrer Haustür fährt.

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