Werbung

Inflationär wichtig

Weltkulturerbe

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Deutsche Welterbe-Anträge werden nach Angaben der Vertreterin Deutschlands im Welterbe-Kommitee, Birgitta Ringbeck, besonders streng geprüft. Mit 42 Welterbestätten gehöre Deutschland zu den sehr gut repräsentierten Staaten auf der Welterbe-Liste, sagte sie am Sonntag laut Manuskript in Aachen. »Selbstkritisch müssen wir zugeben, dass wir damit zur inflationären Entwicklung der Welterbeliste beigetragen haben.« Zu den Problemen der Welterbeliste gehöre auch die Häufung von Stätten vergleichbaren Typs, sagte sie bei der zentralen Veranstaltung zum bundesweiten Welterbetag.

Einige Kulturerbe-Kategorien wie historische Altstädte, christliche Sakralbauten und Schloss- und Parkanlagen aus Renaissance und Barock seien schon lange überrepräsentiert. Neue Anträge aus Deutschland würden besonders streng geprüft und klassische Denkmaltypen hätten so gut wie keine Chancen, sagte Ringbeck laut Manuskript.

Bei der Eröffnung der Welterbe-Liste 1978 wurde der Aachener Dom als erstes deutsches Denkmal aufgenommen. Von den weltweit 1073 Welterbestätten liegen nach Angaben Ringbecks 45 Prozent in Europa. Es gebe einen unübersehbaren Eurozentrismus. Übergreifendes Ziel sei es aber, das Verständnis für den Kern der Welterbekonvention zu stärken: Die Vorstellung eines gemeinsamen Erbes der gesamten Menschheit, das es zu schützen und zu bewahren gelte. Zu den Welterbestätten gehören sowohl Kultur- als auch Naturerbe. dpa

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen