• Kultur
  • Brecht-Biografie von Stephen Parker

Krankheit und Genie

Nächste Woche erscheint Stephen Parkers Brecht-Biografie auf Deutsch. Ein Gespräch mit dem britischen Germanisten

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.
Schwach, sensibel, isoliert? Bertolt Brecht, 1918

Im Zusammenhang mit den Publikationen des Brecht-Forschers Jan Knopf und mit dem Augsburger Brechtfestival wird in Deutschland schon lange von einem »neuen Brecht-Bild« gesprochen. Was halten Sie von diesem Begriff?

Es ist wichtig gewesen, Brecht neu zu untersuchen. Die Archivunterlagen in Ost-Berlin waren lange nicht bekannt. Auch ich habe da ziemlich viel aufgearbeitet. Mich hat immer gestört, dass man dazu neigte, Brecht, der ja in erster Linie Künstler war, als politischen Ideenträger zwischen den Gegensätzen Kommunismus und Antikommunismus zu sehen. Man hat das, was ihn als Künstler ausmachte, nie richtig untersucht. Das war dann mein Ansatz. Dass man seine Krankengeschichte nie richtig erforscht hatte, hat mich bei so einem bekannten Künstler überrascht.

Erstens die Seite des Künstlers betonen, zweitens die medizinische Biografie - sind das die beiden Hauptpunkte, bei denen Ihr Buch Neues bringt?

Ja. Ich habe das B...

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