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Warnstreik im Klinikum Niederlausitz

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Senftenberg. Mehr als 200 Beschäftigte der Klinikum Niederlausitz GmbH sind nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Montagmorgen in einen Warnstreik getreten. Ver.di hatte die mehr als 900 nichtärztlichen Mitarbeiter der Krankenhäuser in Senftenberg und Lauchhammer im laufenden Tarifkonflikt zu dem zweistündigen Ausstand aufgerufen. Die Streikenden machten deutlich, dass die vom Arbeitgeber angebotenen Lohnerhöhungen von jeweils zwei Prozent in den kommenden drei Jahren völlig unzureichend seien, sagte ver.di-Verhandlungsführer Ralf Franke. »Die Beschäftigten sehen nicht ein, warum ihre Arbeitsleistung in Lauchhammer und Senftenberg um rund sieben Prozent schlechter vergütet werden soll, als die Arbeitsleistung der vergleichbaren Beschäftigten im Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus.« Franke kritisierte die rot-rote Landesregierung, die den Kliniken 65 Prozent der Investitionskosten aufbürde, obwohl diese von den Krankenkassen nur die laufenden Betriebskosten bezahlt bekommen. Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz als Eigentümer der Kliniken habe Investitionsentscheidungen trotz fehlender Förderung durch das Land mitgetragen. »Am Ende sollen die Beschäftigten den Preis mit schlechteren Löhnen und weniger Personal selbst bezahlen«, kritisierte Franke. dpa/nd

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