Ruandas Engagement ist entwicklungspolitisch legitim

Auch ein armes Land hat das Recht, für Tourismuswerbung Geld auszugeben

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Für die britische Boulevard-Zeitung »Daily Mail« war es eine Steilvorlage: Der Dreijahresvertrag des Entwicklungslandes Ruanda als Ärmelsponsor des schwerreichen Fußballklubs Arsenal London. »Die britischen Steuerzahler werden schockiert sein, wenn sie erfahren, dass ein Land, das dermaßen von Großbritannien unterstützt wird, sein Geld in einen unermesslich reichen Fußballverein pumpt. Das ist ein Eigentor für die Entwicklungshilfe«, schäumte der Abgeordnete Andrew Bridgen von den Konservativen (Tories). Die »Daily Mail« rechnete vor, dass Ruanda jährlich fast 70 Millionen Euro aus dem britischen Haushalt bekommt und nun die Hälfte für Trikotwerbung ausgibt. Und selbst bis in die Niederlande schlug der Fall Wellen: Dort forderten die Grünen von GroenLinks bereits eine Untersuchung, wie ein Land sein Geld in Fußball stecken könne, wo es doch um die Armutsbekämpfung gehen sollte. Die Niederlande gehören zu den wenigen Ländern, die es sei...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 729 Wörter (5149 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.