In Kolumbien fehlt es an Friedenspädagogik

Die Ex-Guerillera und künftige Senatorin Victoria Sandino über revolutionären Kampf und parlamentarische Arbeit

  • Von Nicole Jullian
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Friedensbewegte Frauen: »Ich unterstütze Frieden mit sozialer Gerechtigkeit. Streiten für den Frieden.«

Das Friedensabkommen hat der neugegründeten Partei FARC in den kommenden zwei Legislaturperioden jeweils fünf Sitze im Senat und in der Abgeordnetenkammer zugesichert. Im Juli werden Sie im Senat einen Sitz antreten. Welches ist Ihre politische Strategie für die kommende parlamentarische Arbeit?

Die neue Partei FARC (Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes, Anm. d. Red.) hat vor, jene Teile des Friedensvertrages zu verwirklichen, die immer noch nicht implementiert worden sind. Am Dringendste ist die »integrale Landreform«. Zu diesem Punkt hat die Regierung einen Gesetzesentwurf vorgeschlagen, der mit dem, was wir in Havanna vereinbart haben, nichts zu tun hat. Gewiss geht unsere parlamentarische Strategie über die Inhalte des Friedensvertrages hinaus. Ich persönlich werde eine politische Agenda für Frauen erarbeiten. Erfreulicherweise ist diese Agenda von der gesamten Partei bereits begrüßt worden. Die Zielsetzung meiner parlam...

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