• Politik
  • Vorgetäuschter Journalistenmord in der Ukraine

50.000 Dollar für ein Interview

Im Fall des vorgespielten Journalistenmordes versucht die Ukraine den Westen zu beruhigen

  • Von Denis Trubetskoy, Kiew
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Der fingierte Mord an Babtschenko löste nicht nur in Kiew Trauer aus.

Einen Tag galt Arkadij Babtschenko als tot. Der russische Oppositionsjournalist, der im ukrainischen Exil lebt und als Teil einer Sonderoperation des Inlandsgeheimdienstes SBU einen Mord an sich vorspielte, schaffte es weltweit auf die Titelseiten vieler Zeitungen. Der ehemalige Soldat, der an beiden Kriegen in Tschetschenien teilgenommen hat und dann als Militärkorrespondent der Zeitung Moskowskij Komsomolez über viele Kriege berichtete, war in den vergangenen Jahren vor allem als Blogger unterwegs. Mit seiner scharfen Kritik an dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem militärischen System Russlands schaffte er es auf mehr als 200.000 Follower auf Facebook.

Unter viele seiner Blogbeiträge stellt Babtschenko einen Spendenaufruf. Zwar schrieb er zuletzt immer noch Artikel für russische und ausländische Medien, hat aber mit seiner klaren Positionierung die Grenze des Journalismus weitgehend überschritten. Am Montagmorgen wa...

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