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Daniel Barenboim, aber auch die Einstürzenden Neubauten und eine Playlist zum Streamen - der Pierre Boulez Saal will neue Wege bei der Musikvermittlung gehen. Er habe die Einstürzenden Neubauten noch nie gehört. »Aber die Qualität und nicht mein Geschmack sind für die Programmgestaltung entscheidend«, sagte Barenboim, Gründer des Konzertsaales und der hier ansässigen Akademie des West Eastern Divan Orchestra, zur Saison 2018/19.

Der Boulez-Saal, benannt nach seinem Freund, dem französischen Komponisten und Dirigenten Pierre Boulez (1925 - 2016), und vom Stararchitekten Frank Gehry entworfen, habe sich nach seiner zweiten Spielzeit als neues Musikzentrum Berlins etabliert, sagte Barenboim. Der Dirigent und Pianist sieht sich als Impulsgeber für die Programme, die unter dem Motto stehen: »Musik für das denkende Ohr«. Neben Klassik und Romantik sieht Barenboim das 20. Jahrhundert als Säule. Barenboim selbst startet in der kommenden Saison mit dem Zyklus aller 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens, die er über zwei Spielzeiten verteilen wird. Die Einstürzenden Neubauten wollen ihr Projekt »Lament« im Boulez-Saal aufführen. Das »akustische Mahnmal gegen Gewalt und Schrecken« entstand 2014 zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs. Die Berliner Band verbindet dabei ihre Instrumente aus Stahl mit Stimmen und anderen Objekten.

Über den Musikdienst von Apple will der Boulez-Saal eine Playlist mit eigenen Vorschlägen und Auftritten von Künstlern im Saal kuratieren, wie Direktor Ole Baekhoj ankündigte. Zu den Gästen der kommenden Spielzeit zählen die Pianisten Menahem Pressler und Martin Helmchen, die Geigerinnen Isabel Faust und Lisa Batiashvili sowie der Cellist Kian Soltani. dpa/nd

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