Rückkehr nach Serbien

Kanute Saeid Fazloula flüchtete über den Balkan nach Deutschland, nun startet er bei der EM

  • Von Marie Frank
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Der in Iran geborene Saeid Fazloula (vorn), hier mit Lukas Reuschenbach, startet in Belgrad im Einer über 500 Meter.

Saeid Fazloula hat in seinem Leben schon so einige Höhen und Tiefen erlebt. In seinem Geburtsland Iran gehörte er lange Zeit zu den besten Kanuten des Landes. Doch in der autokratischen Islamischen Republik sind auch gefeierte Sportstars von staatlicher Verfolgung und Unterdrückung nicht ausgenommen: Als ihm nach einem Besuch des Mailänder Doms während der Kanu-WM 2015 vorgeworfen wurde, er wolle zum Christentum konvertieren, wurde es gefährlich für den damals 23-Jährigen. Muslime, die zum Christentum übertreten, können im Iran nach islamischem Recht mit dem Tode bestraft werden. Also entschloss er sich schweren Herzens, die gefährliche Flucht nach Europa anzutreten.

Wie viele andere Flüchtlinge floh Fazloula über die Balkanroute nach Deutschland. Über die Gründe für seine Flucht will er lieber nicht reden, zu groß ist die Angst, dass das iranische Regime etwas davon mitbekommt und seine Eltern, die noch im Iran leben, Probleme kr...

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