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Hochschulen sollten an den Verhandlungstisch zurückkehren

Martin Kröger fordert eine Lösung für die Studierenden

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: 1 Min.

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Dass die Streikmaßnahmen der studentischen Beschäftigten wirken, haben die Arbeitskämpfe der vergangenen Tage gezeigt. Unter anderem blieben Bibliotheken geschlossen und auch die Unterstützung im IT-Bereich fiel teils weg.

Wie groß die Streikbereitschaft der etwa 8000 studentischen Beschäftigten an den Hochschulen wirklich ist, wird sich bei der Langen Nacht der Wissenschaft zeigen. Die Bildungsgewerkschaft GEW hatte im Vorfeld angekündigt, »den Uni-Betrieb empfindlich stören zu wollen« und damit auch die für die Außenrepräsentanz so wichtige Lange Nacht. Man kann nur hoffen, dass der erneute Arbeitskampf die Hochschulen als Arbeitgeber endlich zurück an den Verhandlungstisch bringt. Dass die Verhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV), der die Hochschulen vertritt, nach den letzten Gesprächen sang- und klanglos ausgesetzt wurde, ist nämlich ein Unding. Denn bereits im Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün ist festgehalten gewesen, dass der studentische Tarifvertrag nicht nur erhalten, sondern auch ausgebaut werden soll.

Damit dies endlich geschieht, ist es höchste Zeit, dass die Tarifverhandlungen wieder in Gang kommen. Die Arbeitgeber sollten sich nicht länger damit rausreden, dass eine Anbindung an den Tarifvertrag der Länder angeblich nicht finanzierbar wäre.

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