• Sport
  • Fußball in Senegal

Nach den Regeln des globalen Kapitalismus

Politik und Religion hemmen den Fußball im Land des WM-Teilnehmers Senegal. Nur ganz wenige profitieren

  • Von Odile Jolys, Dakar
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.
Beim Abschied der Nationalelf zur WM nach Russland war das Stade Leopold Sédar Senghor in Senegals Hauptstadt Dakar ausnahmsweise mal gut besucht.

Viel voller als sonst ist das Stade Leopold Sédar Senghor in Dakar am 25. Mai. Die Löwen, die Fußballnationalmannschaft Senegals, trainieren ein letztes Mal vor heimischem Publikum, um sich dann zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Russland in die Vogesen (Frankreich) zu verabschieden. Zum zweiten Mal in seiner Geschichte hat sich das Team für eine WM qualifiziert: 2002 war im Viertelfinale gegen die Türkei Schluss. Wichtiger war damals aber, in der Gruppenphase die französische Mannschaft geschlagen zu haben. Das ganze Land feierte auf den Straßen.

An diesem Freitag ist die Stimmung bei den ausschließlich männlichen Fans zurückhaltend. Gefühlsausbrüche ohne Grund gehören nicht zum Habitus der Senegalesen. Und sie erwarten viel von ihrer Mannschaft. Junge und Alte sehen konzentriert zu, wie die Mannschaft trainiert, viele Kinder drängen sich auf den Tribünen um Fahnen und Pfeifen, die kostenlos verteilt werden. Essen und ...

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