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»Tag der Bundeswehr« zog 220 000 Besucher an

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Berlin. Am Wochenende öffneten sich an 16 Standorten die Tore zum »Tag der Bundeswehr«. Er wird seit 2015 veranstaltet. Laut Verteidigungsministerium kamen diesmal rund 220 000 Besucher zu den Veranstaltungen, mit der Personal geworben und Verständnis für die stark wachsenden Rüstungsausgaben geweckt werden soll.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die einen Stützpunkt in Oldenburg besuchte, wertete den Besucherandrang als ein starkes Signal der Unterstützung für die Bundeswehr durch die Gesellschaft. Mitglieder der »Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen« hatten sich vielerorts zu Protesten versammelt und bezweifelten die vom Verteidigungsministerium genannten Besucherzahlen.

In ihrer politischen Analyse, die an alle teilnehmenden Standorte übertragen wurde, hatte von der Leyen betont, dass die globale Sicherheitslage unberechenbarer geworden sei. »Im Osten stellt der Kreml europäische Grenzen infrage und ignoriert unser Völkerrecht.« Auch in Afrika sehe man mit Sorge, wie sich Krise an Krise reihe. Angesichts der Lage brauche Deutschland eine eine modern aufgestellte Bundeswehr und Europa insgesamt »dringend mehr Investitionen in seine Sicherheit«. Ähnliches hatte sie in einem Brief an die Bundestagsfraktionen von Union und SPD geschrieben. Sinn des Schreibens ist vor allem, die mitregierenden Sozialdemokraten zur Zustimmung für die bereits mit der NATO verabredeten wachsenden Militärausgaben zu bewegen. hei Kommentar Seite 4

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