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Sand im Getriebe: Frankreich und Spanien tun sich schwer

Nicht nur die deutschen Fußballer rumpeln noch - auch weitere WM-Endrundenteilnehmer suchen ihre Form

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»Eiskalter Nackenschlag!«, titelte L’Equipe, »Es wird ernst!«, behauptete Marca - in den Medien und bei den Fans ist die Stimmung rund um die WM-Mitfavoriten Frankreich und Spanien mächtig gereizt. Denn wenige Tage vor dem WM-Start lief es am Wochenende bei beiden Teams alles andere als rund. Ex-Weltmeister Spanien quälte sich zu einem 1:0 (0:0)-Arbeitssieg gegen Tunesien, Vizeeuropameister Frankreich kam nicht über ein 1:1 (0:1)-Unentschieden gegen die USA hinaus.

»Uns fehlte ein wenig die Spritzigkeit, aber wir hatten genug Chancen, das Spiel zu gewinnen. Die Amerikaner haben uns eben nicht sehr viel Raum gegeben«, beschwichtigte Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps, die Pfiffe der Zuschauer in Lyon noch im Ohr. Kylian Mbappe bewahrte die Gastgeber mit seinem Treffer vor einer Heimniederlage, nachdem der ehemalige Bayern-Profi Julian Green das junge US-Team in Führung gebracht hatte.

Vor dem WM-Auftakt der »Equipe tricolore« am Samstag in Kasan gegen Australien zeigte zumindest aber Paul Pogba ansteigende Form. Der Superstar von Englands Rekordmeister Manchester United beeindruckte durch gute Defensivarbeit und setzte seine Teamkollegen immer wieder mit präzisen Pässen in Szene.

Unmutsäußerungen gegen Spaniens Nationalmannschaft blieben in Krasnodar aus, aber auch die »Furia Roja« enttäuschte gegen Außenseiter Tunesien auf ganzer Linie. Erst in der 83. Minute gelang Stürmer Iago Aspas der Treffer des Tages.

Aber ähnlich wie Deschamps blieb auch dessen spanischer Kollege Julen Lopetegui gelassen: »Es war ein schwieriges Spiel, aber solche Spiele wird es auch bei der Weltmeisterschaft geben. Und deshalb war es ein guter Test.« Auch für den alles andere als leichten WM-Aufgalopp der Spanier am Freitag in Sotschi gegen Europameister Portugal.

So manche andere Mannschaft, die bislang kaum jemand ernsthaft auf seinem WM-Favoritenzettel zu stehen hat, könnte in Russland dagegen positiv überraschen. So fegte Serbien in Graz Testspielgegner Bolivien mit 5:1 (4:0) vom Platz, dabei stand Filip Kostic vom Bundesliga-Absteiger Hamburger SV 90 Minuten auf dem Platz. In dieser Verfassung wäre für das Team des früheren Bundesliga-Profis und heutigen Trainers Mladen Krstajic zumindest ein Erfolg im ersten Gruppenspiel am Sonntag in der Wolgastadt Samara gegen Costa Rica keine Überraschung. Zumal die Serben wegen der politischen Nähe zum Gastgeber durchaus mit einer Heimspielatmosphäre rechnen dürfen.

Wiederum schwerer als die Serben taten sich Deutschlands erste WM-Gegner Mexiko und Schweden bei ihren Generalproben. Die Mexikaner verloren acht Tage vor dem Turnierauftakt gegen die deutschen Titelverteidiger das Duell zweier WM-Teilnehmer in Dänemark 0:2 (0:0). Schweden kam gegen WM-Starter Peru nicht über ein torloses Remis hinaus. SID

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