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Die Bundesländer planen, im neuen Telemedienauftrag den öffentlich-rechtlichen Sendern vorzuschreiben, dass Text in ihren Telemedienangeboten nicht im Vordergrund stehen darf. Nach einem dem Evangelischen Pressedienst vorliegenden Entwurf soll weiterhin im Gesetz stehen: »Die Telemedienangebote dürfen nicht presseähnlich sein.« Sie seien »im Schwerpunkt mittels Bewegtbild oder Ton zu gestalten«. Die Ministerpräsidenten werden am Donnerstag über den Telemedienauftrag im Rundfunkstaatsvertrag beraten.

Die Bundesländer planen seit längerer Zeit, die Regeln für die Online-Auftritte der Öffentlich-Rechtlichen zu reformieren. Dabei geht es zum Beispiel um die Verweildauer von Beiträgen in den Online-Mediatheken und um die Frage, wie viel Textinhalt die Öffentlich-Rechtlichen im Netz anbieten dürfen. Die Ministerpräsidenten hatten sich zuletzt bei ihrer Konferenz Anfang Februar mit der Neufassung beschäftigt, einen konkreten Beschluss aber erneut vertagt. epd/nd

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