Trump trifft Kim

Nordkorea will endlich Frieden, sagt der Experte für den koreanischen Dialog Kim Jin Hyang im nd-Interview

  • Von Felix Lill
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Doubles von Kim Jong Un und Donald Trump zeigen vor dem Gipfel in Singapur, wie leicht Verständigung gehen kann.

Herr Kim, als Südkoreaner haben Sie jahrelang in Nordkorea gelebt. Was ist das größte Missverständnis, das außerhalb Nordkoreas über das Land kursiert?

Häufig wird behauptet, Nordkorea sei an Krieg interessiert. Diese Interpretation ist, denke ich, falsch. Das Land und dessen Regime will Frieden.

Aber zumindest die Sichtweise, dass sich die nordkoreanische Regierung mit der Idee eines Krieges anfreunden kann, liegt nahe. Mehrmals hat es Kriegsdrohungen gegeben, es wurde kräftig in das Atomprogramm investiert.

Ja, natürlich. Doch auch wenn es paradox klingen mag: Nordkorea hat Atomwaffen gebaut, obwohl oder weil es den Frieden wollte. Dem zugrunde liegt die Feindseligkeit zwischen Nordkorea und USA. Einige ihrer wichtigsten Militärstützpunkte im gesamten ostasiatischen Raum unterhalten die USA auf südkoreanischem Boden, also in direkter Nachbarschaft zu Nordkorea. Ich spreche hier nicht als ein Verteidiger des Regimes von...

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