Werbung

Schmerz

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Er kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Sei es das Pfefferspray, das man von der Polizei in die Augen bekommt, wenn man versucht, einen Nazi-Aufmarsch zu verhindern. Sei es das Scheitern einer politischen Kampagne, die nicht von dem Erfolg gekrönt war, den man sich gewünscht hatte. Oder sei es eine Beziehung zwischen Freund_innen oder Genoss_innen, die auseinandergegangen ist. Der Schmerz ist ganz unterschiedlich, mal körperlich, mal psychisch. Schmerz kann überwältigen, aber auch vergessen werden. Es gibt Zeiten, in denen er still erduldet, und andere, in denen er ausführlich zelebriert wird (Schnaps und Kerzen und so). Auch wenn die Faustschläge durch die Polizei oder das lädierte Herz der Trennung ganz individuell schmerzen, ist ein Teil dieser Reaktionen kulturell bedingt und hat einen gesellschaftlichen Charakter: Augenbrennen wegen Pfefferspray der Polizei? Herzschmerz wegen geschlechtlicher Rollenbilder? So einfach ist es natürlich nicht. Aber als Leidende, die ihren Schmerz artikulieren, benennen und begründen können, treten wir in Austausch und verstehen dabei, dass wir nicht alleine sind, sondern andere ganz ähnliche Dingen empfinden. Dabei lernt man aus Fehlern und kleinen Erfolgen - und irgendwann werden die vielleicht größer und die Schmerzen kleiner. chw

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen