Werbung

CDU: Organspende neu regeln

Krankenkassenkarte könnte künftig als Spenderausweis dienen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

München. Die Union will den Organspendeausweis aus Papier durch ein kleines Herz auf der Krankenkassenkarte ersetzen. »Die Krankenkassen sollen die persönlichen Wünsche ihrer Versicherten abfragen, bevor sie neue Karten verschicken«, sagte der CSU-Abgeordnete Stephan Pilsinger der »Süddeutschen Zeitung«. In einem Eckpunktepapier schlagen Unionsabgeordnete zudem ein Zentralregister vor, »das alle Personen aufführt, die bereit sind, Organe zu spenden«.

Demzufolge sollen künftig alle Ärzte Zugang zu einem solchen Register haben. Bislang gibt es keine Liste potenzieller Organspender. Pilsinger sprach sich gegen einen Vorschlag des SPD-Gesundheitspolitikers Karl Lauterbach aus, dass jeder, der einer Spende nicht ausdrücklich widerspricht, als Spender in Frage kommt. Stattdessen sollten die Abläufe in den Kliniken verbessert werden, sagt er. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat angekündigt, nach der Sommerpause einen Gesetzentwurf zur Organspende vorzulegen. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Die Serie aus dem studentischem Kosmos.

Leben trotz Studium?!

Jetzt 14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt lesen und keine Folge verpassen.

Kostenlos bestellen!