Werbung

Zwei, die sich gefunden haben

Donald Trump und Kim Jong Un unterzeichnen Vereinbarung in Singapur

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Ein historischer Handschlag bei einem historischen Treffen: Zum ersten Mal haben sich die Staatschefs der USA und Nordkoreas getroffen. In Singapur unterschrieben Donald Trump und Kim Jong Un ein Erklärung, in der sie sich auf gemeinsame Bemühungen »zur Schaffung eines dauerhaften und stabilen Friedensregimes auf der koreanischen Halbinsel« einsetzen. Darüber hinaus verpflichtet sich Nordkorea zur Denuklearisierung, im Gegenzug geben die USA auf Sicherheitsgarantien. Wie die Vereinbarungen konkret umgesetzt werden sollen, steht allerdings nicht in der Erklärung. Präsident Trump wies seinen Außenminister Mike Pompeo noch in Singapur an, daran zu arbeiten. Die Sanktionen gegen Nordkorea sollen allerdings so lange aufrechterhalten werden, bis konkrete Maßnahmen zur nuklearen Abrüstung Nordkoreas stattgefunden haben.

Auf einer Pressekonferenz nach dem Gipfel erklärte Trump, dass die Einstellung gemeinsamer Manöver von US- und südkoreanischen Streitkräften Teil der vereinbarten Sicherheitsgarantien sei. Auch sagte Trump, dass die US-Truppen in Südkorea sich nach ihrer Heimat sehnten. In Südkorea reagierte die Regierung mit Verwunderung über die Aussagen und bat um Aufklärung. Die USA haben derzeit 28 500 Soldaten in Südkorea stationiert und betreiben dort ihre wichtigsten Militärstützpunkte in Ostasien.

International riefen der Gipfel und die vereinbarte Friedensabsicht positive Reaktionen hervor, allerdings wurde auch kritisiert, dass keine konkreten Pläne zur Umsetzung des Abkommens vertraglich vereinbart wurden. Nordkoreas wichtigster Verbündeter China hat nach dem Gipfel zur »vollständigen Denuklearisierung« der koreanischen Halbinsel aufgerufen und einen Friedensmechanismus angemahnt. nd Seiten 2, 4 und 7

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Verschenken Sie das »nd«

Klare Worte, Kritische Debatten und mutiger Journalismus von Links: Das »nd« wird Sie bewegen.

Jetzt verschenken oder sich selbst beschenken