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Land muss bis Ende 2024 35 000 Stellen besetzen

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Berlin muss nach Meinung einer Expertenkommission dringend mehr tun, um Stellen in der Verwaltung zu besetzen. In den nächsten sechs Jahren werde ein Drittel der Beschäftigten in den Ruhestand gehen, sagte der Vorsitzende eines Beratergremiums, Heinrich Alt, am Dienstag im Roten Rathaus. Etwa 35 000 Stellen müssten dann neu besetzt werden. Der Senat hatte im Herbst externe Berater engagiert, um die Verwaltung unter die Lupe zu nehmen. Lange Wartezeiten etwa bei Bürgerämtern oder Kfz-Zulassungsstellen hatten in der Hauptstadt immer wieder für Ärger gesorgt. Die Verwaltung müsse sich für Quereinsteiger öffnen, forderte Alt, der früher Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit war. Nötig seien auch eine angemessene Vergütung und zum Beispiel Angebote, von zu Hause zu arbeiten. Die Experten empfehlen auch, die Zuständigkeiten zwischen Senat und Bezirken besser zu regeln. »Natürlich ist einiges zu verbessern und zu beschleunigen, das wissen wir«, sagte Regierungschef Michael Müller (SPD). Man müsse aber auch einordnen, was geleistet worden sei. Es kämen 40 000 Einwohner pro Jahr dazu. In einigen Bereichen müsse man jedoch nachsteuern. Über den Abschlussbericht der Expertenkommission will der Senat bei einer Klausur am 30. Juni beraten. dpa/nd

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