Werbung

Europa und das Meer

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Erstmals betrachtet eine Sonderausstellung den europäischen Kontinent vom Wasser aus: Mit »Europa und das Meer« blickt das Deutsche Historische Museum (DHM) ab Mittwoch und bis Januar 2019 auf 2500 Jahre maritimer Kulturgeschichte und spannt entlang europäischer Hafenstädte einen Bogen bis in die Gegenwart. Dieser reicht von der venezianischen Seeherrschaft über die iberische Expansion, den Aufstieg der Schiffbaunation Niederlande und den transatlantischen Sklavenhandel bis zu aktuellen Fluchtbewegungen. Auf zwei Etagen werden 400 kulturhistorische und zeitgenössische Exponate gezeigt.

Das Meer werde heute vor allem als Urlaubsort wahrgenommen, sagte Projektleiterin und Kuratorin Dorlis Blume am Dienstag in Berlin. Die Ausstellung solle wieder ins Bewusstsein rufen, wie sehr das Meer und die europäischen Hafenstädte die Weltgeschichte geprägt hätten. Die historische Perspektive werde immer um einen Link zur Gegenwart ergänzt - etwa beim Thema Migration: »Wir zeigen, dass Migration kein Ausnahmefall in der Geschichte ist, sondern fast ein Normalzustand.«

Gegliedert ist die Schau in vier Bereiche: Herrschaft und Handel, Migration, Nutzung und Ausbeutung sowie Tourismus. Insgesamt 13 Einzelthemen werden exemplarisch durch Hafenstädte wie Piräus, Danzig, Lissabon, Nantes, London, Bergen oder Kiel illustriert. Deutlich wird vor allem, dass die Beherrschung der Meere jahrhundertelang Kernelement europäischer Machtpolitik war. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen