Wie der 17. Juni 1953 Ulbricht die Macht rettete

Der Historiker Siegfried Prokop präsentierte in Potsdam neue Erkenntnisse zum »Volksaufstand«

  • Von Matthias Krauß
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Kann man zum 17. Juni 1953 überhaupt noch etwas Neues sagen? Dreimal ja, und nicht allein, obwohl der Tag seit Jahrzehnten im Gedenkkalender seinen unverrückbaren Platz hält, sondern genau deswegen. Was die Bundesrepublik für gedenkwürdig hält, ist zu hinterfragen, denn es sind verlässlich eher flache Mythen, in denen ein historisches Ereignis gleichsam eingeschmolzen ist.

Während der 17. Juni 1953 in der DDR lange als faschistischer beziehungsweise konterrevolutionärer Putsch dargestellt wurde, ist in der Bundesrepublik offiziell vom »Volksaufstand« die Rede, in besonders pathetischen Momenten vom »Arbeiteraufstand«.

Auf ganz andere Aspekte des 17. Juni machte der langjährige Vorsitzende der brandenburgischen Rosa-Luxemburg-Stiftung, Professor Siegfried Prokop, aufmerksam, als er jetzt im Vorfeld des Jahrestags des 17. Juni in Potsdam Ergebnisse seiner eigenen Forschung präsentierte und dabei einen Blick hinter die Kulissen ...

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