Werbung

Ein Pendel für Münster

Gerhard Richter

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) erhält am kommenden Sonntag ein besonderes Geschenk von Gerhard Richter. Der weltbekannte Künstler übergibt der westfälischen Stadt die raumhohe Installation »Zwei graue Doppelspiegel für ein Pendel«. Das Werk sei ein »Glücksfall für Münster«, sagt Lewe. Auf dem Kunstmarkt sind Richters Werke die teuersten eines lebenden Künstlers. 2015 erzielte eines seiner Gemälde, das zuvor lange Zeit im Kölner Museum Ludwig hing, die Rekordsumme von 41 Millionen Euro. Richters Installation soll in Münster dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Das Kunstwerk wird künftig in der Kuppel der über 300 Jahre alten Dominikanerkirche in Münster angebracht sein, die im November 2017 profaniert wurde und zu einem kulturellen Veranstaltungsort umgebaut werden soll. Die sogenannte Installation besteht aus einem Foucault’schen Pendel mit einer 48 Kilogramm schweren Kugel, die an einem 29 Meter langen Stahlseil hängt und die Erdrotation abbildet. Hinzu kommen vier rechteckige, sechs Meter hohe Glastafeln, die paarweise vor den Wänden der Kuppel angebracht werden. Ihre Oberflächen sollen die Bewegungen des Pendels, den Kirchenraum und die Besucher spiegeln.

Es ist nicht die erste Kirche, in der sich Richter betätigt. 2007 hatte er für das Südquerhaus des Kölner Doms das »Richter-Fenster« geschaffen, bestehend aus über 11 000 Glasquadraten in 72 verschiedenen Farben. Auftraggeber war das Kölner Domkapitel. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Verschenken Sie das »nd«

Klare Worte, Kritische Debatten und mutiger Journalismus von Links: Das »nd« wird Sie bewegen.

Jetzt verschenken oder sich selbst beschenken