Werbung

Enteignung per Volksentscheid

Bündnis will Deutsche Wohnen und andere Konzerne vergesellschaften

Berlin. Per Volksbegehren will ein Berliner Bündnis erreichen, dass Immobilienkonzerne enteignet werden. Die notwendigen Entschädigungen sollen sich nach der Bewertung der Immobilien richten, wie sie die landeseigenen Wohnbaugesellschaften vornehmen, sagte Rouzbeh Taheri, Sprecher des Bündnisses »Deutsche Wohnen und Co. enteignen«. Entschädigt werden könne »natürlich nicht zu den Preisen, die die Deutsche Wohnen selbst für ihre Immobilien ansetzt, sondern zu einem deutlich niedrigeren Preis«. Sonst würde »der Zweck einer Sozialisierung verfehlt«. Im Fokus stehen auch die Konzerne Vonovia und Akelius. Am Freitag lädt die Deutsche Wohnen zur Aktionärsversammlung in Frankfurt am Main, obwohl der Konzern seinen Sitz in Berlin hat. »Es ist eine Flucht aus Sorge vor zu starken Protesten«, sagte Taheri dem »nd«. Das Bündnis ruft zum Protest vor der Zentrale in Berlin auf. jot Seite 9

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Als unabhängige linke Journalist*innen stellen wir unsere Artikel jeden Tag mehr als 25.000 digitalen Leser*innen bereit. Die meisten Artikel können Sie frei aufrufen, wir verzichten teilweise auf eine Bezahlschranke. Bereits jetzt zahlen 2.600 Digitalabonnent*innen und hunderte Online-Leser*innen.

Das ist gut, aber da geht noch mehr!

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen und noch besser zu werden! Jetzt mit wenigen Klicks beitragen!  

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!