Werbung

Zweifeln Sie an dem, was Sie sehen!

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Dieser Mann war ein Faszinosum - so würde es wohl Philipp Jenninger formulieren, müsste er in 40 Jahren auf die Amtszeit von Donald Trump zurückblicken. Nur ist der CDU-Politiker Jenninger Anfang dieses Jahres von uns gegangen, Trump aber beschäftigt Medien wie Politiker ganz aktuell. Sie meinen beständig, einen rationalen Kern in seinen Reden und Handlungen identifizieren zu können. Als sich Trump zu Beginn dieser Woche mit dem nordkoreanischen Präsidenten Kim Jong Un in Singapur traf, wurde dies als Zeichen des Friedens, der Diplomatie, der Hoffnung gewertet. Dabei müsste man doch wissen, das Trump nur dem Eigennutz folgt. Vereinbarungen zählen ihm nur dann etwas, wenn er sein kurzfristiges Ziel (in diesem Fall die Wiederwahl) damit erreichen kann. Ihm im Weber’schen Sinne eine Verantwortungsethik zu unterstellen, wäre ein Fehlschluss.

Dieser Fehlschluss aber ist verständlich. Unser Gehirn, so sagen die Hirnforscher, versucht uns die Realität so zu vermitteln, dass ein Sinnzusammenhang entsteht. Wir nehmen die Welt also nicht wahr, wie sie ist, sondern ein Fantasiebild, das sich im Idealfall mit der Wahrnehmung deckt. Wenn wir beispielsweise einen Text mit falsch geschriebenen Wörtern lesen, neigt unser Gehirn dazu, das falsch Geschriebene als richtig wahrzunehmen.

Wir müssen unser Gehirn schon überlisten, um den Fehler zu erkennen. Und dies gilt für die Korrektur der Rechtschreibung wie für die Wahrnehmung von Donald Trumps Politik. jam Foto: dpa/AFP Pool/Anthony Wallace

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen

nd-Kiosk-Finder