Werbung

Indischer Journalist und Herausgeber in Kaschmir erschossen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Kabul. In Indien ist der bekannte Journalist Shujat Bukhari getötet worden. Der Herausgeber der Zeitung »Rising Kashmir« wurde am Donnerstagabend kurz nach Verlassen seines Büros in der Stadt Srinagar von Unbekannten aus nächster Nähe erschossen, wie die Zeitung am Freitag bekanntgab. Auch zwei seiner Bodyguards wurden bei dem Attentat getötet.

Der 50-jährige Bukhari galt als eine der kritischen, furchtlosen Stimmen im von Indien kontrollierten Kaschmir. Bukhari war bereits in der Vergangenheit wegen seiner Arbeit bedroht worden. 2006 war er auf seinem Heimweg aus der Redaktion von Unbekannten entführt worden. Als die Geiselnehmer den Journalisten erschießen wollten, versagte jedoch ihre Waffe, und er konnte fliehen. Die Täter wurden nie gefasst. »Es ist praktisch unmöglich zu sagen, wer Deine Freunde und wer Deine Feinde sind«, hatte Bukhari einmal »Reporter ohne Grenzen« gesagt. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen