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Heim für Bonars Nachlass

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Die Bundesstiftung Aufarbeitung übernimmt den Nachlass des 1996 gestorbenen Malers, Grafikers und Fotografen Rainer Bonar. Der Nachlass des 1956 in Ostberlin geborenen Künstlers werde dem Archiv der Stiftung am kommenden Dienstag von den Erben Bonars übergeben, teilte die Bundesstiftung am Donnerstag in der Hauptstadt mit. Bei einem anschließenden Podiumsgespräch sollen Bonars Wirken als unangepasster Künstler sowie das Spannungsverhältnis zwischen oppositioneller und staatlicher Kunst in der DDR diskutiert werden. Auf dem Podium sitzen unter anderem der Leipziger Kulturhistoriker Bernd Lindner, der Journalist Hannes Schwenger und die Dresdner Kunsthistorikerin Susanne Altmann.

Das Werk von Rainer Bonar stehe für den Traum von der Freiheit im geteilten Deutschland, hieß es. Seine Bilder und Grafiken trügen die Handschrift eines Unangepassten, der sich zeitlebens kritisch mit den gesellschaftlichen Verhältnissen in beiden deutschen Staaten auseinandergesetzt hat. Bis zu seiner Übersiedlung 1981 nach Westberlin arbeitete Bonar den Angaben zufolge unter den Repressionen des SED-Regimes und im Visier der Staatssicherheit. In Westberlin war er später als freiberuflicher Maler und Grafiker tätig. Das Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung beherbergt bereits mehrere bildkünstlerische Vor- und Nachlässe. dpa/nd

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