Snowden und die anderen

Fünf Jahre nach den ersten Enthüllungen über massenhafte Netzspionage ist der Alltag längst wieder da

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Was war das für eine Aufregung, die im Juni vor fünf Jahren begann! Ein bis dahin unbekannter Kontraktarbeiter der National Security Agency (NSA) hatte seinem Arbeitgeber interne Schulungsunterlagen gestohlen und sie mit Hilfe von Journalisten an die Öffentlichkeit gebracht. Und die war im höchsten Maße empört darüber, wie der größte US-Geheimdienst seine Aufgaben erledigt. Immer neue Informationen machten die Runde. In Deutschland, wo Datenschutz mehr als eine floskelhaft wiederholte Forderung ist, waren sie Gegenstand einer jahrelangen und durchaus erhellenden parlamentarischen Aufklärung. Die löste, weil vor allem der deutsche Auslandsnachrichtendienst BND als gesetzbrecherischer Kumpan der NSA agierte, eine Geheimdienstreform aus. Was bleibt von der Aufregung, die der Whistleblower Edward Snowden erzeugt hat?

Zunächst einmal, dass er von der US-Regierung weiter wie ein Verräter behandelt wird. Daheim droht dem Mann, wie US-Prä...

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